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Gemeindeverband Soziale Dienste "St. Josef" Grins

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

Gemeindeverband Soziale Dienst

In herausfordernden Zeiten ist es wichtig zusammen zu stehen und zusammen zu arbeiten. Die Krise, die durch das Corona-Virus ausgelöst worden ist, traf auch die Sozialen Dienste „St. Josef“ – Grins mit voller Härte. Das Hauptaugenmerk lag vor allem auf der Sicherstellung der Betreuungsqualität der Klientinnen und Klienten zu Hause und der Bewohnerinnen und Bewohner im Haus „St. Josef“ in Grins. Ebenso wurde durch Verwendung einer entsprechenden Schutzausrüstung die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick gehalten.

Die Organisation hat mit vielen Umstellungen in allen Bereichen reagiert und diese wurden von allen Beteiligten mitgetragen. So wurden etwa im Mobilen Bereich die Touren auf ein Mindestmaß reduziert und die verbleibenden Tätigkeiten durch erhöhte Schutzmaßnahmen abgesichert. Im Haus „St. Josef“ sind ebenfalls viele Maßnahmen ergriffen worden, etwa die Einführung eines dritten Nachtdienstes, die Abgrenzung der einzelnen Wohnbereiche und der Gebrauch von Schutzmasken. Aufgrund der seit 11. März bestehenden Abschottung des Hauses nach außen und der mit 18. März eingeführten durchgängigen Verwendung von Mundschutzmasken ist das Infektionsrisiko für alle Beteiligten minimiert worden. Somit kann berichtet werden, dass bei den flächendeckenden Testungen der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am 16. April und am 13. Mai alle Testergebnisse ein negatives Ergebnis in Bezug auf eine Infektion gezeigt haben.

Selbst in Zeiten der Isolation nach außen, war es für die Bewohnerinnen und Bewohner möglich, begleitet ins Freie zu gehen und den beginnenden Frühling zu genießen. In Abstimmung mit den öffentlichen Gesundheitsbehörden wurde eine Besuchsregelung eingeführt, um die Isolation aufzuweichen und den menschlichen Kontakt zu ermöglichen. Diese wird langsam erweitert, sodass sich schlussendlich die Besuchsmöglichkeiten weitgehend normalisieren. Ebenso verhält es sich mit Therapeuten, Frisör, Fußpflege und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Abschließend möchte ich meinen besonderen Dank an all Jene richten, die in dieser Zeit die Arbeit der Organisation unterstützt und mitgetragen haben. Den Angehörigen für die Geduld und das Verständnis für die Maßnahmen, den freiwilligen Spenderinnen und Spendern von diversen Arbeitsmaterialien, den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden für die Unterstützung in vielerlei Hinsicht und auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dieser Zeit mit Engagement, Ausdauer, Flexibilität und Zusammenhalt eine außergewöhnliche Situation hervorragend gemeistert haben.


DSA Christoph Heumader, MA
Leiter der Sozialen Dienste „St. Josef“ – Grins

22.05.2020